Betonpumpe als Löschfahrzeug
06.11.2011 - 10:00
Bei dem Versuch in Bassum konnten sich die Mitglieder der Ortsfeuerwehr Bassum einen Überblick über die Einsatzmöglichkeiten verschaffen.
Gegenüber einer Drehleiter hat eine Betonpumpe deutlich Vorteile im Bereich der Einsatzhöhe und der Wassermenge. Die Betonpumpe von der Firma Betonpumpdienst Weser aus Bassum kann bis zu einer Höhe von 52 Meter ausgefahren werden. Da sie über eine Fernbedienung gesteuert wird, kann sie zielgenau eingesetzt werden. Um effektiv arbeiten zu können, sind ein großer Wasservorrat und leistungsstarke Feuerwehrpumpen erforderlich. Bei diesem Versuch wurden 2 Feuerlöschkreiselpumpen 16/8 vom LF 16 TS und TLF 16 eingesetzt. Mit vier B-Schläuchen wurde die Leitung der Betonpumpe gespeist. Hierfür wurde ein Sammelstück mit vier
Kugelhähnen mit B-Anschluss unten an die Rohrleitung (durch die normalerweise der Beton fließt) gesetzt. Dabei musste die Rohrleitung von der eigentlichen Beton-Pumpe getrennt werden. Zwei Leitungen wurden vom Hydrant über das LF 16 TS und zwei über den Tank vom TLF 16 angeschlossen. Dabei wurden durch die Löschkannone (Mundstück 40mm), die an der Spitze des Betonpumpenmast installiert war, ca. 3300 Liter/min Wasser bei 10bar gefördert. Es wurde eine Wurfweite, inklusive der Mastlänge, von 135 Meter erreicht.


Mit größeren Feuerlöschkreiselpumpen (z.B. 2x 24/8) und einer Wasserentnahme aus offenen Gewässern sind über einen Monitor mit 4500 Liter/min Leistung größere Wurfweiten möglich. Die Rüstzeit, bis die Betonpumpe effektiv Wasser abgibt, beträgt ca. 40 Minuten.
Weitere Daten:
Eingesetzte Kameraden: 12
Eingesetzte Fahrzeuge: TLF 16/25, LF 16 TS,
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Autor: Markus Gieseke |
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